mandala_1  Fragen und Antworten / Juni – Juli mandala_1

kann ein Mensch in diesem Kali Yuga überhaupt Unsterblichkeit erlangen?

FRAGE II

Swami, kann ein Mensch in diesem Kali Yuga überhaupt Unsterblichkeit erlangen?

 

ANTWORTRT

Swami: Ja. Warum ‚in diesem Kali Yuga‘? Du kannst in jedem Yuga Unsterblichkeit erlangen. Das ist dein Geburtsrecht. Ihr seid bereits unsterblich. Ihr denkt, dass ihr es nicht seid, jedoch ist der beste Weg, um Unsterblichkeit zu erlangen, nicht durch Taten, nicht dadurch, dass du ein großartiger Familienvater wirst und auch nicht dadurch, dass du viel Reichtum anhäufst, sondern nur durch Opfer. Nur durch Opfer wird man unsterblich.

Wer von uns erinnert sich noch an die Könige und Königinnen von Amerika? Aber wir erinnern uns noch an die Anführer, die alles geopfert haben, um diesem Land Freude und Frieden zu bringen. Man erinnert sich noch an die Anführer, die nicht an sich selbst, sondern an andere dachten und ihr Leben aufopferungsvoll geführt haben. Auf diese Weise wird man unsterblich. So wird man sich an euch erinnern, lange nachdem ihr von uns gegangen seid. Durch aufopferungsvolles Handeln werdet ihr Unsterblichkeit erlangen.

Ich bin hier und auch ihr könnt euch innerlich mit mir verbinden. Reduziert einfach eure Wünsche, werdet selbstloser und füllt eure Herzen mit Liebe und ihr werdet Swami überall spüren, wohin ihr auch geht. Ihr müsst nicht an einen bestimmten Ort gehen oder eine bestimmte Sache tun, um Swami zu erreichen. Er ist immer bei euch. Lernt, mit Ihm zu sein. Außerdem ist Satsang, also gute Gesellschaft, sehr wichtig. Das wird euch helfen, mit Swami verbunden zu bleiben. Ein Topf mit Wasser, der im Schatten aufbewahrt wird, behält das Wasser, wenn er aber draußen in der Hitze aufbewahrt wird, verliert er das ganze Wasser durch Verdunstung. Genauso kannst du mit Satsang dieses Gefühl in dir bewahren und du musst es bewahren und all diese Liebe in die Tat umsetzen. Auf diese Weise könnt ihr im immerwährenden Bewusstsein von Swamis Gegenwart bleiben.

Öffentlicher Satsang in Sunnyvale, USA – 16. Juni 2015

 

Swami, wie können wir Gelassenheit im Kopf, im Herzen und in unserem Handeln bewahren?

FRAGE I

Swami, wie können wir Gelassenheit im Kopf, im Herzen und in unserem Handeln bewahren? Und wie können wir diese durch die verschiedenen Höhen und Tiefen des Lebens aufrechterhalten?

 

ANTWORTRT

Swami: Wenn ihr denkt, dass ihr handelt, könnt ihr es niemals aufrechterhalten. Ihr werdet euch immer Sorgen machen.

Wenn ihr jedoch denkt, dass Swami derjenige ist, der handelt, gibt es keine Sorgen. Denkt einen Moment lang darüber nach. Ihr alle sitzt hier, und ihr alle habt geatmet. Aber ihr habt euch nicht angestrengt, um zu atmen. Es geschieht ganz von selbst. Eure Herzen schlagen seit eurer Geburt unaufhörlich und ohne jede Pause. Wer bringt euer Herz zum Schlagen? Alles, was ihr esst, wird verdaut und zu Energie, die euren Körper am Leben erhält und euch in die Lage versetzt, zu arbeiten. Wer lässt all dies geschehen? Wenn ihr einen Moment lang über diese Wahrheit nachdenkt, werdet ihr das Empfinden des Handelns aufgeben. In dem Moment, in dem ihr das Gefühl des Handelns aufgebt, wird alles in Ordnung sein.

Wenn etwas Gutes geschieht, werdet ihr Gott danken, dass er euch segnet. Wenn etwas geschieht, das nicht so günstig ist, werdet ihr Gott ebenfalls danken. Wie Sreenivas sagte: „Das ist einfach nur eine Gelegenheit, etwas noch Besseres zu tun.“

Deshalb wird ein Mensch, der sich Gott völlig hingibt, alles als einen Segen Gottes empfinden. Dann stellt sich nicht die Frage, wie man Herz, Kopf und Hand steuert, denn all das wird von Gott selbst gesteuert.

Wenn man mit dem Auto fährt, muss man sich um den Verkehr, den Gegenverkehr, die Autos, die Schlaglöcher und alles andere kümmern. Wenn man das Steuer dem Herrn überlässt und als Beifahrer an seiner Seite sitzt, wird die Fahrt sehr angenehm. Wenn etwas schief geht, wisst ihr, dass es Gott ist, der es tut. Wenn etwas gut geht, dann wisst ihr auch, dass es Gott ist, der es tut. Ihr werdet weder hochmütig werden, noch in Depressionen verfallen. Ihr werdet dies immer aufrechterhalten. Euer Kopf, euer Herz, eure Hand, alles gehört Gott. Lasst Ihn alles so gebrauchen, wie Er es will. Mischt euch nicht ein. Dann wird alles gut werden.

Wenn wir etwas tun, um ein Erfolgserlebnis zu haben, wenn wir von anderen gelobt werden wollen, wenn wir Ruhm und Ehre wollen, dann sind wir nicht in der Lage, uns völlig hinzugeben. Nur der Geist, der frei von Wünschen aller Art ist, kann in Gott aufgehen. Nur Wasser kann sich mit Wasser vermischen. Öl kann das nicht. Nur ein selbstloser Geist kann sich mit einem selbstlosen Geist vermischen.

Wenn ihr euch Gott hingeben wollt, müsst ihr diesen Gleichmut entwickeln. Ihr müsst alle eure Wünsche vollständig loslassen.

Öffentlicher Satsang in Encinitas, USA – 20. Juni 2015

 

    

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