Saiprakashana Buchclub

Wenn Du mehr Fragen & Antworten lesen willst, werde Mitglied im Buchclub und erhalte aktuelle Informationen über Neuerscheinungen

    

mandala_1 Fragen und Antworten / September – Oktober  mandala_1

WArum scheint es, egal was ich tue, immer eine Trennung zwischen Dir und mir zu geben?

FRAGE III

Es scheint immer eine Trennung zwischen Dir und mir zu geben, egal was ich tue.

ANTWORT

Swami: So wie du von Mir denkst, so bin Ich. Wenn du denkst, dass Ich distanziert bin, dann bin Ich in der Tat distanziert. Wenn du denkst, dass ich nicht distanziert bin, dann bin ich auch nicht distanziert. Es liegt alles in eurem Denken begründet, es liegt alles in eurem Geist. Wenn du denkst, dass du eins mit dem Göttlichen bist, wirst du das erfahren.

Yad bhavam tad bhavati   wie du denkst, so wird es.

Denke immer häufiger: ‚Ich bin göttlich, ich bin göttlich‘. Sage dir das immer wieder.

Dein Atem wiederholt: „Soham, Soham“ — ich bin Das, ich bin Das.

Das wiederholt sich den ganzen Tag und die ganze Nacht hindurch. Selbst wenn du schläfst, wiederholt es sich. Wenn du über diesen einen Gedanken meditierst, wirst du keine Trennung mehr empfinden. Du wirst Mich in dir spüren. Ich bin immer über dir, unter dir, um dich herum und in dir. Ich erzähle definitiv keine Lügen. (Lachen)

Du denkst, du hast Das nicht erfahren. Deshalb bist du nicht in der Lage es zu verstehen, aber ich sage die Wahrheit.

Meditiert über diese Wahrheit. Gerade habe ich gesagt: „Mananat trayate“ Wenn ihr ständig über den Gedanken meditiert: „Swami ist in mir, über mir, unter mir, um mich herum, in mir“ und euch das immer wieder sagt, dann werdet ihr es erfahren.

Eure Hände werden sich wie Swamis Hände anfühlen, eure Füße werden sich wie Swamis Füße anfühlen. Euer Herz wird von den gleichen Gefühlen erfüllt sein, wie das von Swami, voller Liebe und Mitgefühl. Ihr werdet eins mit Swami werden. Denkt nach! Es liegt alles im Geist.

Mana eva manushyanam karanam bandha mokshayoh der Geist ist verantwortlich für Knechtschaft oder für Befreiung.

Wenn du einen Schlüssel in die eine Richtung drehst, schließt er ab. Dreht man ihn aber in die andere Richtung, öffnet er das Schloss. Genauso ist es mit dem Denken!

Der Gedanke selbst kann dich erlösen. Denke nicht, dass es eine Trennung gibt. Wenn du das tust, wird es die Trennung immer geben.

Denke: „Ich bin eins mit dem Göttlichen“, und du wirst eins mit dem Göttlichen sein.

Devine Visit – Canada – 10-12. Juni 2019

KAnn ein Rat, der von verschiedenen Menschen übermittelt wird, als von dir kommend angesehen werden?

 

FRAGE II

Heutzutage hören wir von einigen Orten in Indien und auch in anderen Ländern, dass Swami Seine Botschaften durch verschiedene Menschen übermittelt. Wäre es richtig für uns, sie um Rat zu fragen oder mit ihnen zu sprechen und es als von Dir kommend anzunehmen?

ANTWORTRT

Swami: Wenn es euer Herz berührt, dann ja.

Gott hat nur eine Stimme . Er kann durch hundert Münder sprechen und kann zweihundert Hände haben.

Es sollte etwas sein, das euer Herz berührt. Allein Gott ist Atma Svarūpa (die Verkörperung des Göttlichen Geistes), und Prema Svarūpa (die Verkörperung der Liebe). Gott allein ist Zeuge von allem. Was gesagt wird, sollte euer Herz berühren. Wägt es nicht mit dem Geist ab. Der Geist stiftet Verwirrung.

Alles, was gut ist, ist Gott. Die Menschen sagen, wenn etwas durch einen anderen Propheten gesprochen wird, dann ist es nicht Swamis Stimme. Was wichtig ist, ist, dass es euer Herz berührt und dass es für euch einen Sinn ergibt.

Divine Visit, 21. – 22. März 2019 Thailand

Gibt es eine Art von Seva, um dem Klimawandel entgegenzuwirken?

 

FRAGE I

Gibt es eine Art von Seva, um dem Klimawandel, der die ganze Welt betrifft, entgegenzuwirken?

ANTWORTRT

Swami: Weniger konsumieren. Das ist der beste Weg, um diese Veränderungen zu kontrollieren.

Begrenzt eure Wünsche. Nehmt nicht mehr zu euch, als ihr braucht. Fangt bei euch selbst an. Konsumiert weniger. Bringt anderen bei, weniger zu konsumieren. Die große Verschwendung, die ihr betreibt, belastet die Erde. Verwendet nur das, was ihr benötigt.

Verschwendet nichts und verbraucht nicht zu viel. Nur weil ihr Geld habt und reich seid, heißt das nicht, dass ihr alles kaufen und wegwerfen könnt, was ihr nicht wollt. Das ist die falsche Einstellung.

Die Upanishaden sagen „Tyaktena bhunjeethah“ ‒  genießt oder konsumiert mit einem Gefühl von Hingabe.

Konsumiert nicht zu viel. Esst nur so viel, wie ihr braucht. Überfresst euch nicht. Irgendjemand irgendwo in diesem Kosmos wird darunter leiden.

„Ma gridhah kasya sviddhanam“ ‒ nimm nichts, was anderen gehört.

Die ganze Erde gehört allen. Die Vögel, Insekten und Tiere haben alle ein Recht auf die Erde. Sie gehört nicht nur den Menschen. Nur weil ihr mächtig seid, heißt das nicht, dass ihr ihnen ihr Recht auf einen Anteil an diesem Planeten verweigern könnt.

Ihr könnt ein Beispiel sein ‒ das ist der beste Seva.  Abgesehen von allem anderen, ist der beste Seva, wenn ihr ein Beispiel für andere seid.

Wenn andere euer Beispiel sehen, werden sie inspiriert sein: „Oh, diese Frau, dieser Mann ist immer glücklich, hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Wie macht sie oder er das?“

Ihr könnt andere auf diese Weise inspirieren. Wenn ihr ein hingebungsvolles Leben führt, ein Leben des Glaubens, ein Leben des Opfers, wird euch das große Freude bereiten. Wenn ihr ein solches Leben führt, wird eure Freude so offensichtlich sein, dass andere, die auf euch schauen, inspiriert werden.

Der beste Weg ist, ein Beispiel zu sein.

Divine Visit, 31. August 2019 Malayisa