mandala_1 Auszüge aus den göttlichen Reden / März 2023

Auszug aus der Rede in akhon Pathom, Thailand

12. Februar 2020

 

Seht euch Sathya Sai an.

Er ist Guru und auch Gott. Er ist der Weg und Er ist das Ziel, oder etwa nicht? Das ist eine sehr einzigartige Kombination. Er lehrt euch, zu gehen und führt euch zugleich zu Ihm selbst. Er hilft euch mit beidem!

Ich habe kürzlich gesagt, dass die Götter sehr unschuldig sind. Worum auch immer die Menschen sie bitten ‒ die Götter gewähren es. So viele Gottgeweihte haben den Segen der Götter erfahren. Hiranyakashapu erhielt Segen von Brahma. Bhasmasura erhielt Segen von Shiva selbst ‒ und dann rannten sie hinter Shiva und Brahma her! Diese Götter gewährten ihren Segen sehr leicht.

Gurus sind jedoch nicht so. Gurus sind wie Dakshinamurthy. Er wird dich sehr ernst nehmen und dich lehren, was richtig und was falsch ist. Er wird dich nicht einfach so und ohne Anweisungen zurücklassen. Wenn du einmal deinen Kopf zu den Füßen des Gurus gebettet hast, solltest du besser auch bereit sein, den Anweisungen des Gurus zu folgen.

Das höchste Ziel, das der Guru euch gibt, ist die Verwirklichung eurer eigenen Göttlichkeit.

Alles andere in dieser Welt kann nur als Kinderspiel betrachtet werden. Wie Kinder, die auf dem Spielplatz herumtollen, spielen die Menschen in dieser Welt. Das eigentliche Ziel ist es, zu eurem wahren Ursprung zurückzukehren. Du wirst nicht für immer hier auf dieser Erde leben.

Der Mensch hat den Weg zurück zu seinem wahren Ursprung vergessen und er braucht die richtige Ausrichtung, damit er dorthin zurückkehren kann. Um diese Erkenntnis zu verwirklichen, übernimmt der Guru die Führung und sagt: „Komm, du hast dich verirrt. Ich werde dich zurückbringen.“

Er führt dich dann zu deiner eigenen Göttlichkeit zurück. Das ist die Aufgabe eines jeden Gurus. Du musst dem Guru, seinen Fußspuren der selbstlosen Liebe und des selbstlosen Dienens folgen. Wenn du diesen beiden Prinzipien folgst, wirst du das Ziel erreichen: Liebe zu Allem und jedem; Dienst ohne jegliche Unterscheidung, ohne Erwartung einer Gegenleistung oder Angst vor dem, was passieren wird. Sonst wäre es ein Geschäft, kein Seva. Seva bedeutet ausschließlich Geben. Es wird nichts empfangen und es gibt keine Erwartungen.

Dakshinamurthy spricht kaum. Er öffnet nur ab und zu seinen Mund. Die restliche Zeit ist er still. Ihr müsst Sein Schweigen verstehen. Ich sage immer, wenn ihr Meine Worte nicht verstehen könnt, wie wollt ihr dann Mein Schweigen verstehen?

Zuerst müsst ihr über Meine Worte kontemplieren.

  • Shravanam ‒ der erste Schritt ist das Zuhören.
  • Mananam ‒ dann kommt das Nachdenken darüber ‒ Kontemplation, Meditation und schließlich
  • Nididhyasanam ‒ die Praxis.

Nur wenn ihr diese Schritte einhaltet, werdet ihr die Verwirklichung erlangen. Andernfalls wird der Schüler, so großartig der Guru auch sein mag, sein wahres Ziel nicht erreichen. Wie großartig der Lehrer auch sein mag, wenn der Schüler sich nicht bemüht, die Lektionen zu lernen, wie soll er dann die Prüfung bestehen? Es kommt auf beides an ‒ einen großen Guru und einen guten Schüler – beides muss zusammenkommen.

Ihr alle habt keinen Zweifel an Meiner Erhabenheit! (Gelächter)

Wenn ihr also eure wahre Bestimmung nicht erreicht, liegt die Schuld nicht bei Mir. Irgendwo mangelt es auf der anderen Seite an Anstrengung. Die Anstrengung auf Meiner Seite ist 100 % ‒ auch eure Seite sollte sie 100 % sein.

Ich bin ein sehr nachsichtiger Guru. Ich gebe meinen Schülern leicht gute Noten. Wenn ihr ein wenig schreibt, gebe ich euch gute Noten ‒ Gnadennoten und lasse euch bestehen.

Selbst wenn ihr keine guten Noten verdient, müsst ihr wenigstens ein wenig schreiben, damit ich euch Gnadenpunkte geben kann. Wenn ihr so viel Liebe und Mühe investiert, dann gibt es Hoffnung.

Der beste Weg ist, sich dem Guru hinzugeben. Folgt dem, was Er sagt. Dann werdet ihr euer Ziel erreichen.

12. Februar 2020 Morgensatsang – Nakhon Pathom, Thailand