Saiprakashana Buchclub

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mandala_1 Fragen und Antworten / April-Mai mandala_1

Wie können wir unsere Zweifel zerstreuen, ob wir Deinen großen Segen verdient haben?

FRAGE IV

Swami, ich bin mir nicht sicher, ob wir einen solch großen Segen verdienen, den Du ihn uns geschenkt hast. Wie können wir unsere Zweifel zerstreuen?

 

ANTWORTRT

Swami:

Für Gott gibt es keine Berechnungen. Es ist wie die Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Die Mutter wird das Kind nicht beurteilen. Genauso ist es zwischen Gott und euch.

Wie ich bereits sagte: Kehrt immer wieder zu eurem Göttlichen Selbst zurück. Chantet nichts anderes, chantet nur dieses eine Mantra: „Ich bin göttlich, ich bin göttlich, ich bin göttlich“.

Das wird alle Negativität aus eurem Leben entfernen. Ihr werdet überall nur Positives sehen. Ihr werdet mit großem Mut und Vertrauen erfüllt sein. Erinnert euch in jeder Situation daran: „Ich bin göttlich, ich bin göttlich, ich bin göttlich.

Das ist genug, wenn ihr daran glaubt.

Morgentlicher Jugend-Satsang im Prema Shanti Ashram 27. September 2018 – Escobar 

WIE KANN MAN DIESES GEFÜHL "Wenn ich es wirklich verdiene, wird Swami es mir geben" am besten nutzen?

FRAGE III

Swami, manchmal, wenn ich mich entscheide, an etwas zu arbeiten, das Du mir gegeben hast, nutze ich die Motivation und arbeite mit aller Kraft darauf hin, weil ich mir denke: „Wenn ich es wirklich verdiene, wird Swami es mir geben. Wie kann man dieses Gefühl am besten nutzen?

 

ANTWORTRT

Swami: Warum hast Du eine Erwartungshaltung? Schon das ist nicht die richtige Einstellung. Man sollte aus der Freude am Tun selbst heraus arbeiten.

Ein Fluss fließt, weil er Freude am Fließen hat, nicht weil ihn jemand lobt oder verspottet, oder weil jemand aus ihm trinkt oder in ihn spuckt. Ein Fluss weiß nichts von all diesen Dingen. Er fließt, weil es ihm Freude macht, auf diese Weise zu fließen.

Das Leben sollte wie der Fluss sein. Fließt um des Fließens willen, weil dadurch vielen geholfen wird. Fließt nicht mit der Erwartung, dass ihr etwas gewinnen könnt.

In dem Moment, in dem ihr eure Erwartungen in eine Tätigkeit legt, wird sie unrein und ist nicht mehr für Gott.

In dem Moment, in dem ihr eure Erwartungen aufgebt, wird die Tätigkeit rein und eignet sich als Opfergabe an Gott.

Entfernt die Erwartungen aus eurer Arbeit. Macht euch keine Gedanken darüber, ob sie verdienstvoll oder nicht verdienstvoll ist, denn niemand verdient Gott wirklich. Niemand ist so rein, dass er Ihn verdient.

Es ist Gottes Barmherzigkeit, die Ihn dazu bringt, Sich euch zu schenken, trotz all eurer Fehler.

Macht euch keine Gedanken um Verdienste, sondern handelt weiter um des Handelns willen, nur um Gott zu gefallen. Was Gott damit tun will, ist Seine Entscheidung.

Ihr solltet zu Gott sagen: „Herr, Du hast mir die Möglichkeit gegeben, zu dienen. Dieser Dienst ist das Beste, was ich tun kann. Was kann ich mehr von Dir verlangen? Hunderttausende von Menschen sind sich dessen nicht bewusst; sie vergeuden ihre ganze Zeit. Ich bin keiner von ihnen. Ich danke Dir dafür.“ Das ist an sich schon ein Segen.

 Satsang bei Sai Karuna, Atlanta, USA 22. Juni 2018 

wie können wir dienen, wenn wir Probleme in unserem eigenen Leben haben?

FRAGE II

Bitte gib uns mehr Gelegenheiten zu dienen. Wir wollen mehr tun, aber wie können wir das tun, wenn wir Probleme in unserem eigenen Leben haben?

 

ANTWORTRT

Swami: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Wenn ihr es wirklich wollt, wird Gott euch die Türen öffnen und einen Weg für euch ebnen. Wenn ihr wirklich das Gefühl habt, mehr tun und mehr dienen zu wollen, wird Gott euch die Möglichkeiten geben. Er wird euch mehr Türen öffnen.

Seid einfach bereit, euch Gott für seinen Dienst anzubieten und er wird die Bedürftigen zu euch schicken. In Frankreich gibt es auf der einen Seite so viel Wohlstand, während auf der anderen Seite extreme Armut herrscht. Nicht geistige Armut, sondern materielle Armut.

Weitet eure Essensausgabe für alle Menschen noch weiter aus ‒ in Frankreich, genau wie im Vereinigten Königreich. Das Essen mag über Nacht verdaut werden, aber die Liebe, die mit dem Essen einhergeht, wird für immer in den Herzen der Menschen bleiben.

Diese Liebe ist die Liebe zu Gott, die die Menschen glücklich machen wird.

Dann wird, so wie es Tigrett gesagt hat, ein Akt der Freundlichkeit zum nächsten führen, der zum nächsten führt, und so wird er sich auf der ganzen Welt ausbreiten.

Wenn ihr dient, denkt nicht, ihr würdet jemandem helfen. Wie ich schon sagte: „Alle sind eins.“ Wenn ihr esst, hilft die Hand nicht dem Mund und der Mund nicht dem Magen. Alle sind Teile desselben Körpers. Deshalb gibt es hier kein Helfen, sondern nur ein miteinander teilen.

Ich werde nächstes Jahr wiederkommen. Bis dahin solltet ihr mehr Arbeit geleistet haben.

Wie sollen die Menschen wissen, dass euer Meister hier war  und dass ihr eurem Meister begegnet seid, wenn sich das nicht in eurer Transformation widerspiegelt? Wenn ihr diese Halle verlasst, müsst ihr göttlicher, liebevoller und gütiger sein und gleichzeitig mehr dienen.

Dann werden die Menschen um euch herum wissen und denken: „Oh! An diesem Abend ist etwas geschehen. Sie müssen den Herrn getroffen haben und deshalb sind sie göttlicher geworden.

Früher liehen sich alle Menschen in dem Dorf, in dem Krishna lebte, die Flamme aus Krishnas Haus, um die Lampen in ihren eigenen Häusern anzuzünden. Das war der Brauch.

Es gab aber auch eine tiefere Bedeutung: Da Krishna göttlich war, war Sein Licht göttliches Licht.

Jeden Tag, bevor es dunkel wurde, kam also jeder zu Krishnas Haus, nicht nur, um sich die Flamme für seine Lampe zu leihen, sondern auch, um sich diese Göttlichkeit zu leihen, die Flamme in ihren Herzen zu entzünden und sie in ihre dunklen Häuser zu tragen.

Genauso nehmt ihr diese Flamme der Liebe von hier, entzündet sie in euren Herzen und geht und verbreitet sie in eurem Umfeld. Ich segne euch alle. Möget ihr alle glücklich sein. Möget ihr andere glücklich machen. Auf diese Weise könnt ihr Mich glücklich machen. Wir werden uns nächstes Jahr wiedersehen. (Beifall)

Göttlicher Besuch in Frankreich, 2. April 2018 – Nachmittags-Satsang in Paris

Kann ich andere Menschen dazu einzuladen, diesen heiligen Weg zu gehen, noch bevor ich selbst verwirklicht bin?

FRAGE I

Swami, ist es in Ordnung, andere Menschen einzuladen, diesen heiligen Weg zu gehen, noch bevor ich selbst verwirklicht bin?

ANTWORTRT

Swami: Ja. Andere einzuladen, den Pfad des Göttlichen zu gehen, ist eure Pflicht, solange ihr sie als Mitreisende oder Klassenkameraden behandelt.

Wenn ihr jedoch anfangt, euch wie ihr Guru aufzuführen, nur weil ihr sie eingeladen habt, dann werden sie in kürzester Zeit davon laufen.

„Lass uns gemeinsam lernen, lass uns gemeinsam wachsen“, das sollte eure Einstellung sein.

Leider lernen Menschen manchmal ein paar spirituelle Konzepte und beginnen sie anderen nachzuplappern. So ein Ansatz wird niemanden motivieren. Ihr solltet anderen keine Predigten halten, aber ihr können immer eure Erfahrungen auf diesem Weg teilen und anderen dabei helfen zu lernen, welche Richtung sie einschlagen sollten und wie sie vorwärts kommen können.

Uvacha 16 – 21. März 2016, Morgen Amagi Sans, Shizuoka, Japan