mandala_1 Auszüge aus den göttlichen Reden / Mai 2023

Auszug aus der Rede in Vientiane, Laos

20. März 2019

 

 

 

In der Bhagawad Gita sagt Lord Krishna:

na me parthasti kartavyam trishulokeshu kinchana
nanavaptam avaptavyam varta eva cha karmani

In allen drei Welten gibt es für Mich keine vorgeschriebene Arbeit. Mir fehlt es weder an etwas, noch habe ich das Bedürfnis, etwas zu erlangen ‒ und doch bin ich mit Arbeit beschäftigt.

Alle großen Wesen werden nach ihrem eigenen göttlichen Willen geboren, nicht als gewöhnliche Wesen.
Gewöhnliche Wesen werden nach dem Gesetz des Karmas geboren, aufgrund dessen, was sie in der Vergangenheit getan haben, um dessen Reaktion und Konsequenzen zu erfahren. Sie werden hilflos im Schoß ihrer Mutter geboren.

Die Wesen und großen Avatare, die ihr als Sai Baba, Buddha und Jesus kennt, wurden nach ihrem Willen geboren, nicht aufgrund ihres eigenen Karmas. All diese großen Meister lehren nicht, indem sie predigen, sondern indem sie in ihrem eigenen Leben praktizieren. Was für eine Art von Lehrern sind sie?

Sie sind „Sathya Bodhaka“ ‒ sie lehren die Wahrheit durch das Leben.

Die Welt verleitet uns zu dem Glauben, dass wir mit ein wenig mehr Geld, ein wenig mehr Macht, einer etwas höheren Position, oder ein wenig mehr Namen und Ruhm glücklich sein können.

Die Meister kommen dann und lehren die Wahrheit: „Nein, das wird nicht lange halten! Was auf Dauer Bestand haben wird, ist die Erkenntnis eurer eigenen göttlichen Natur!“ Ihr sucht etwas Vergnügen, etwas Komfort, einige Annehmlichkeiten in der Welt, von denen ihr überzeugt seid, dass ihr sie braucht, aber darüber hinaus geben sie euch kein dauerhaftes Glück.

Es war einmal ein Hund, der fand einen trockenen Knochen, aber es war kein besonders schöner Knochen. Der Hund begann auf dem Knochen zu kauen. Es war nichts drin, aber in der Hoffnung, doch etwas herauszubekommen, biss und kaute er immer weiter.
Nach einiger Zeit floss Blut aus den Verletzungen, die der trockene Knochen im Maul des Hundes verursacht hatte, aber der Hund dachte: „Oh, der Knochen ist wirklich saftig! Er genoss den Geschmack des Blutes, merkte aber nicht, dass das Blut aus seinem eigenen Maul kam und nicht von dem Knochen.
Genauso ist das Glück in der Welt leicht zu erlangen ‒ man denkt, dass man das Glück von der Welt bekommt ‒ aber das wahre Glück kommt von innen, nicht von irgendwo außerhalb.

Wenn Geld Glück bringen würde, wären reiche Menschen die glücklichsten der Welt. Wenn Macht glücklich machen würde, würden die mächtigsten Menschen glücklich leben. Wenn Name und Ruhm Glück bringen würden, dann wären die berühmtesten Menschen die glücklichsten auf der Welt.
Wenn man jedoch die Reichen sieht, haben sie die reichhaltigsten Probleme der Welt. Wenn man die Mächtigsten sieht, haben sie die mächtigsten Probleme der Welt und wenn man die Berühmtesten sieht, sind ihre Probleme die berühmtesten ihrer Zeit.
Anstelle von Glück haben sie viele Probleme!

Ein einfacher Mensch, der mit dem zufrieden ist, was Gott ihm gegeben hat, der mit dem zufrieden ist, was er hat, ist am glücklichsten. Santosham param sukham – es gibt keine größere Freude als Genügsamkeit und Zufriedenheit. Diese Zufriedenheit kann nur eintreten, wenn du weißt, wer du bist und was deine wahre Natur ist. Wenn ihr erkennt, dass ihr göttlich seid, dass ihr Teil des Göttlichen seid, dass ihr wahrhaftig göttlich seid, werden alle Sorgen und Kummer verschwinden.

20. März 2019, „Home Sai“, Vientiane, Laos