mandala_1 Auszüge aus den göttlichen Reden / November 2023 mandala_1

Auszug aus der Rede in Muddenahalli

21. Januar 2015

Oh tapferer Sohn Bharats, wenn Wahrheit, Rechtschaffenheit und Liebe in den Herzen der Menschen vorherrschen würden, würde Mutter Erde frohlocken und sie würde der ganzen Menschheit ewigen Frieden, Harmonie und vollkommenen Wohlstand schenken.(Telugu-Gedicht)

Verkörperungen göttlicher Liebe!

Die Taittriya Upanishad erklärt, wie jedes der Elemente aus dem vorherigen entstand.

Wenn man betrachtet, wie Alles im Universum zusammengesetzt ist, wird man feststellen, dass Raum das verbindende Element von Allem ist.

Genauso gibt es für die fünf menschlichen Werte nur eine Grundlage: Die Liebe.

Die grundlegende Basis der vier Werte Wahrheit, Rechtschaffenheit, Frieden und Gewaltlosigkeit ist die Liebe – nicht weltlich materielle Bindung.

Wahre Liebe ist selbstlos, ohne Erwartungen, ohne Wünsche, ohne Anhaftung.

Nur die Liebe kann der Liebe gerecht werden, denn die Liebe ist das perfekte Prinzip.

Es gibt keine Unterschiede, kein Anwachsen, oder Abnehmen. Sie ist immer vollständig.

Ihr alle seid aus unterschiedlichsten Ländern hierher gekommen, aufgrund der göttlichen Liebe, die zwischen euch und Mir existiert. Diese göttliche Liebe ist wie eine magnetische Kraft. Wenn man über solche göttliche Liebe verfügt, wird sich die ganze Welt um einen herum versammeln und es wird einem an nichts fehlen.

Es ist Mein Wunsch, dass jeder von euch eine solch vollkommene Liebe entwickelt. Wenn ihr dieses Prinzip der Liebe wirklich versteht und kultiviert, ist es nicht notwendig, irgendwelche Schriften zu studieren, seien es die Veden, die Upanishaden oder die Puranas.

Wenn ihr die Menschen wahrhaft selbstlos liebt, wird diese Liebe von jedem erwidert.

Viele Menschen sagen: „Ich liebe diese Person, aber er oder sie erwidert diese Liebe nicht“. Wenn du dir die Frage stellst, worin das Problem besteht, dann liegt es daran, dass es dir an Liebe mangelt.

Ihr müsst mehr und mehr selbstlose Liebe entwickeln. Wenn man ohne Erwartungen liebt, wird Liebe letztendlich in dem Herzen jener Person entstehen, da Gott sich dort dauerhaft niederlässt.

Wenn man einen Tag lang keine Nahrung zu sich nimmt, wird man hungrig und schwach und man wird leiden. So wichtig wie die Nahrung für die Stärke des Körpers ist, so erhält das Glück, das man durch selbstlose Liebe erfährt, dich und hilft sogar dabei andere zu nähren.

Wenn ihr gute Eigenschaften entwickelt, werdet ihr die Göttlichkeit in jedem erkennen.

Wenn du denkst, dass andere schlecht sind, bedeutet das, dass das Schlechte in dir selbst existiert und dass es von anderen reflektiert wird.

Wenn man eine Zitrone ernten möchte, muss man einen Zitronensamen säen und keinen Neem-Samen. Um die Göttlichkeit in anderen um sich herum zu erkennen, muss man den Samen selbstloser Liebe und Opferbereitschaft in sich selbst säen.

Wenn ihr in eure Länder zurückkehrt, muss ihr das, was ihr hier gelernt hat, üben und verbreiten.

Ihr tragt die Samen in euren Händen, aber nur wenn man einen Samen in die Erde setzt, kann er Früchte hervorbringen. Wenn ihr diese Samen in der Hand behaltet und einfach nur auf die Früchten wartet, werdet ihr sie nie erhalten. Hat man das Land gepflügt, den Samen gepflanzt und genährt, so wird schließlich der Baum wachsen, der Früchte trägt.

Die Gopikas beteten zu Krishna: „Säe in unseren lieblosen Herzen die Samen der Liebe. Lass die Flüsse der Liebe fließen, damit Bäume und Früchte der Liebe in unseren Herzen wachsen.“ (Telugu-Gedicht)

Warum stößt man auf Hindernisse und Schwierigkeiten?

Es liegt daran, dass man Gott in so einem Moment vergisst. Wenn ihr nur in Zeiten der Not an Gott denkt, ist es zu spät. Wenn ihr euch bewusst seid, dass Swami Zeuge von allem ist, was ihr denkt, tut und sagt, werdet ihr keine falschen Handlungen begehen.

Gebt der Furcht keinen Raum. Wo Furcht ist, gibt es keinen Glauben. Wo Glaube ist, gibt es keine Furcht. Darum gebt die Furcht auf und entwickelt Glauben.

Sai ist die Grundlage eures Lebens (Applaus).

Die Menschen sprechen über den Weltfrieden, aber wie viele setzen sich dafür ein? Viele Konferenzen und Treffen finden statt, aber Frieden ist nirgendwo zu sehen.

Nur wenn man das Gefühl der Liebe entwickelt, wird man den Frieden erreichen.

Das Sathya Yuga hat ohne jeden Zweifel bereits begonnen.

Wenn jemand nach dem Sonnenaufgang noch schläft, wird er keine Belohnung erhalten. Trotz des Sonnenaufgangs denkt derjenige, es sei noch Nacht.

Ob das Sathya Yuga kommt oder nicht, ist eigentlich nicht wichtig. Wichtig ist, was in euch selbst vor sich geht. Ihr müsst euch selbst fragen, ob ihr euch dem Sathya Yuga gemäß verhaltet.

In diesem Zeitalter der Liebe, dem Prema Yuga, solltet ihr diese Art der Liebe entwickeln. Wohin ihr auch geht, in welches Land ihr auch geht, Swami ist immer bei euch, um euch, hinter euch, vor euch.

Die Devotees aus Singapur sangen dieses Lied „We will follow You“. Ich möchte euch das  auch sagen: „Wenn ihr Mir folgt, werde Ich euch folgen“ (Applaus).

„Geht nicht vor Mir – Ich werde euch nicht folgen. Geht nicht hinter Mir, Ich werde euch nicht führen. Geht mit Mir, seid Mein Freund“ (Applaus).

Ihr müsst mit der Entschlossenheit nach Hause zurückkehren, dass ihr euch alle in Verbundenheit zusammenfindet, euch an den Händen haltet und den Weg der Liebe geht. Meine Liebe und Gnade sind in jedem von euch in reichem Maße vorhanden. Nutzt dies auf gute Weise.

Selbst wenn es intensiv regnet – wenn das Gefäß verkehrt herum gehalten wird, wird nicht einmal ein Tropfen Wasser hineinfallen.

Mein Regenschauer der Liebe ist unendlich. Ihr müsst das Gefäß eures Herzens in der rechten Weise halten, um ihn aufzunehmen.

Daher segne Ich euch mit all meiner Gnade, aber ihr alle müsst sie sinnvoll nutzen.

uttishthata jaagrata varaan nibodhata – Erhebt euch, erwacht!

Wenn ihr die Göttlichkeit erfahren möchtet, müsst ihr euch anstrengen, nicht in der Mitte aufgeben und voranschreiten, bis ihr das Ziel erreicht habt.

 

23. November 2015 (Morgens) Geburtstagsfeier von Sri Sathya Sai Baba in Muddenahalli